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Naturheilkunde, Medizin, Diagnostik und Ernährung: “Wir wollen, dass Frauen immer eine Wahlmöglichkeit haben.”

Im Gespräch23.08.22 7 min. lesezeit

Wenn wir bei This Place über unser Verständnis von “The Science of Self Care” sprechen, dann zeigt sich: Self Care ist eine holistische Lebensweise, die gleichermaßen von innen und außen geprägt wirkt.
Während unsere funktionale Naturkosmetik wirkstark von außen ansetzt, und unsere Self-Care-Rituale ihren Teil zur inneren Verankerung von Self Care beitragen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Self Care und auch Gesundheit zeitgleich von innen heraus zu prägen.
Im Interview mit Hannah Pehlgrimm von FEMNA HEALTH sprechen wir über das Zusammenspiel von Naturheilkunde, Medizin, Diagnostik und Ernährung. Und auch darüber, wie ein ganzheitlicher Blick auf Self Care aussehen kann und welche Rolle die Aufklärung von Konsument:innen hat.

1. Hannah, bitte gib uns einen Einblick in deinen Alltag bei FEMNA HEALTH. Wofür steht FEMNA und in welcher Rolle begleitest Du Eure Kundinnen?

FEMNA ist ein frauengeführtes Health Start up mit dem Ziel, Frauen mit chronischen Beschwerden mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Wir bieten virtuellen Zugang zu Diagnostik, Aufklärung und therapeutischer Begleitung. Besonders wichtig ist uns ein integrativer Ansatz, der Naturheilkunde und konventionelle Medizin vereint

In unserem Büro in Berlin koordiniert unser Team alle Prozesse, unsere Beraterinnen sitzen in ganz Deutschland und betreuen virtuell unsere Kundinnen.

Ich bin die medizinische Leitung bei FEMNA, das heißt, ich leite das Team der Beraterinnen technisch und inhaltlich und arbeite eng mit der Gründerin Maxie Matthiessen im Business Development und Marketing zusammen. So habe ich sehr viel Abwechslung und bin in verschiedene Bereiche von FEMNA involviert.

2. Wie This Place auch setzt ihr auf die Kraft der Natur. Zu Eurer Vision gehört es, den Austausch zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde für eine integrative Frauenmedizin zu fördern. Was genau versteht FEMNA unter integrativer Frauenmedizin? Und wie kann naturheilkundliches Wissen medizinische Ansätze stärken?

Eine integrative Frauenmedizin heißt für uns, dass jeder Frau ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung steht. Wenn therapeutisch zum Beispiel ein konventioneller Ansatz im Vordergrund steht (z.B. Antibiotikum bei Blasenentzündung), so sollte die Frau begleitend auch die Möglichkeit haben, den Körper mit naturheilkundlichen Methoden zu stärken und den Darm wieder aufzubauen. Wenn vordergründig naturheilkundliche Verfahren eingesetzt werden, so kann eine gründliche Labordiagnostik eine tolle Basis für die Therapie sein.

Auch der Austausch zwischen den verschiedenen Fachpersonen (Ärzt*innen, Heilpraktiker*innen) ist uns sehr wichtig, so dass ein wirklich ganzheitlicher Blick auf die Frau entstehen kann. Wir denken nicht nur in Laborwerten oder beschränken uns auf eine naturheilkundliche Methode, sondern streben an, dass die Erkenntnisse aus den verschiedenen Fachrichtungen Hand in Hand gehen und die Frau immer Wahlmöglichkeiten hat.

3. Auf welche Bedürfnisse von Frauen kann das Zusammenspiel von Schulmedizin und Naturheilkunde besonders gut eingehen?

Viele Frauen wünschen sich, mit all ihren Facetten wahrgenommen zu werden. So sollte beispielsweise bei Regelschmerzen nicht nur die Schmerzintensität abgefragt werden, sondern auch, was dies bei der Frau auslöst, wie es ihren Alltag beeinflusst etc. Auf diese Weise kann ein viel differenzierteres Bild von ihrem Krankheitserleben entstehen, das auch eine wirklich individualisierte Begleitung ermöglicht. In der Naturheilkunde wird nicht nur ein einzelner Organbereich angeschaut, sondern das Zusammenspiel der verschiedenen Organfunktionen (zum Beispiel Hormone und Darm). Die ganzheitliche Betrachtungsweise bereichert die Therapie, während die Labordiagnostik und das Wissen um Erreger und deren konventionelle Behandlung ebenfalls unabdinglich sind. 

“Wir wollen, dass Frauen immer eine Wahlmöglichkeit haben.”

4. Ihr widmet euch ganzheitlich dem Thema Female Health. Welchen Stellenwert nimmt Self-Care in puncto Frauengesundheit dieser Tage ein? Schaffen es Frauen bei all dem Mental Load, ausreichend an sich, die eigenen Bedürfnisse und die eigene Stärkung zu denken?

Selbstfürsorge ist ein ganz wichtiger Punkt für uns, der auch in den Beratungen eine große Rolle spielt. Damit ist für uns nicht nur etwas Wellness oder Entspannung im Alltag gemeint, sondern auch, gesunde Grenzen zu setzen und sich selbst und die eigene Gesundheit wirklich zur Priorität zu machen. Gerade weil viel von uns allen gefordert wird, sei es im Beruf oder in der Familie, ist dieser Punkt besonders wichtig. Viele Frauen haben dies nicht ausreichend gelernt. Sie definieren sich viel über die Rückmeldung der Anderen und gehen viel zu oft über ihre Grenzen. Das lässt uns der Körper auch irgendwann spüren, z.B. in Form von erschöpften Nebennieren oder Zyklusbeschwerden.

5. Welche Rolle spielen Eurer Erkenntnis nach natürliche Inhaltsstoffe für die Gesunderhaltung, Rebalancierung und das Wohlbefinden von Frauen?

“Natürliche Inhaltsstoffe” klingt immer sehr schön, sagt aber noch nicht viel darüber aus, ob diese Inhaltsstoffe gut für uns sind. Natürlich sind auch sehr viele Stoffe, die wir nicht in unserer Nahrung oder unserer Kosmetik haben wollen. Hier ist es wichtig, dass wir genau hinschauen, was in den Produkten enthalten ist und auch die Fachbegriffe lesen lernen. 

Uns ist bei der Auswahl der Präparate, die wir empfehlen, und auch bei der Zusammensetzung unserer Mikronährstoffe sehr wichtig, dass die Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind und, wann immer möglich, nicht synthetisch hergestellt werden. 

Auch wenn wir in den Beratungen über Ernährung sprechen, ist es uns wichtig, Bewusstsein dafür zu schaffen, wo kritische Stoffe enthalten sind, die tatsächlich einen sehr starken Einfluss auf unsere Gesundheit haben können (Stichwort Weichmacher).


“Es ist wichtig, Fachbegriffe lesen zu lernen.”


6. Laut dem Statistischen Bundesamt lebten zum Ende des Jahres 2021 rund 83 Millionen Menschen in Deutschland. Etwa 42 Millionen von ihnen weiblich und rund 41 Millionen männlich. Woran liegt es, dass Frauengesundheit bei all der Aufklärung im 21. Jahrhundert noch immer ein Tabuthema ist? 

Ich empfinde es nicht mehr so sehr als Tabuthema, gerade in den letzten Jahren ist in Social Media sehr viel über Frauengesundheitsthemen publiziert worden, zum Beispiel zur Menstruationsgesundheit

Trotzdem ist hier natürlich noch Luft nach oben. Und es ist leider keine Selbstverständlichkeit, dass junge Frauen genau wissen, was in ihrem Körper los ist und wie sie gut für sich sorgen können. Diese Aufklärung möchten wir mit FEMNA voranbringen. 

Ich denke, es ist immer die Frage, welche Interessengruppen bei einem Thema involviert sind und wo das Geld für Aufklärung herkommt.
Manche Kosmetik-, Pharma-, oder Modefirmen sind sicherlich nicht daran interessiert, Frauen aufzuklären. Eine bewusste und aufgeklärte junge Frau ist keine blinde Konsumentin mehr. Gezielte Aufklärung gibt es von staatlicher Seite, aber die reicht nicht sehr weit, wie wir alle wissen, wenn wir uns an unseren Schulunterricht erinnern. Welchen Stellenwert hatten dort die Themen Körperbild, positive Sexualität, Frauengesundheit? Die Frage kann sich jede selbst beantworten.


7. In Eure ganzheitliche Betrachtung von Female Health fließen auch Hauterkrankungen wie Akne ein. Inwiefern spiegelt sich Frauengesundheit im Hautbild wider?

Akne ist sehr häufig hormonell bedingt und tritt zum Beispiel nach dem Absetzen der Pille auf. Hier können wir ganz klar über den Hormonhaushalt arbeiten. Eng verknüpft ist auch die Darmgesundheit, da die Haut eine Art Ventil für den Körper darstellt, wenn andere Entgiftungsorgane wie der Darm überlastet sind. Für sehr viele Frauen ist Akne auch ein großes psychisches Leid, auch hier finde ich es sehr wichtig zu begleiten und zu stärken.


Aufgeklärte junge Frauen sind keine blinde Konsumentinnen mehr!”


8. FEMA HEALTH widmet sich dem thematisch weiten Feld des hormonellen Ungleichgewichts bei Frauen. Einer Eurer Schwerpunkte sind die Wechseljahre. Welche Veränderungen nehmen Frauen an ihrer Haut und ihrem Körper in dieser Phase wahr? Welche Veränderungen werden als besonders belastend empfunden?

In den Wechseljahren findet ein riesiger hormoneller Umbruch statt, der von Frauen unterschiedlich stark empfunden wird. Einige finden die Veränderung sehr fließend, andere haben heftige Symptome – sowohl körperlich als auch psychisch. Das können klassisch Hitzewallungen, Schlafstörungen oder auch die vaginale Trockenheit sein. Viele Frauen stellen fest, dass ihre Haut trockener wird und mehr Pflege benötigt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Östrogene, die in den Wechseljahren weniger werden, auch für die Versorgung und Spannkraft der Haut mit zuständig sind.

9. Ihr bietet unter anderem Mikronährstoffe für Haut und Haar als Nahrungsergänzung an. Was sind Mikronährstoffe und wieso kann es sinnvoll sein, sie zusätzlich zu den eigenen Ernährungsgewohnheiten zu ergänzen? Welche Mikronährstoffe sind Eurer Erfahrung nach besonders für empfindliche Haut, zum Beispiel bei Akne oder in den Wechseljahren, geeignet?

Mikronährstoffe sind bei unserer heutigen Lebensweise und dem Zustand unserer Umwelt eigentlich unabdinglich, wenn wir unserem Körper alle Bausteine zur Verfügung stellen wollen, die er braucht. Die ausgelaugten Böden, stark verarbeitete Lebensmittel, ein stressiger Lifestyle und weitere Umweltfaktoren tragen dazu bei, dass wir nicht ausreichend versorgt sind. 

Ein Mangel an Mikronährstoffen spielt auch bei vielen hormonellen Ungleichgewichten eine Rolle. Daher empfehlen wir jeder Frau, eine für sie sinnvolle Nahrungsergänzung zur – natürlich weiterhin wichtigen gesunden Ernährung – zumindest zeitweise zu sich zu nehmen. 

Bei Akne oder empfindlicher Haut ist die Versorgung mit Selen und Zink sowie Vitamin A, Vitamin C, eine Reihe von B-Vitaminen, Vitamin E sowie mit Omega-3-Fettsäuren besonders wichtig.

10. Woran erkennst Du in der Beratung, ob eine Frau eine empfindliche Haut hat? Ist empfindliche Haut ein Thema, mit dem sich mehr und mehr Frauen an FEMNA wenden?

Bei uns ist Akne das vorherrschende Thema, oder eine empfindliche Vaginalschleimhaut mit Neigung zur Vaginose oder Pilz. Hier arbeiten wir vor allem über den Hormonhaushalt und den Darm, um das gesamte System zu stärken. In der Beratung berichtet die Frau von ihren Schwerpunkten und durch gezielte Fragen sowie den Laborbefund bekommen wir ein Gesamtbild von ihrem Gesundheitszustand. Wenn empfindliche Haut ein Thema ist, kann dies sehr gern in der Beratung besprochen und mögliche Ursachen angeschaut werden.


“Bei Akne oder empfindlicher Haut ist die Versorgung mit entsprechenden Mikronährstoffen besonders wichtig.”

11. Wie kann ein passendes Pflegeritual die ausgewogene Zufuhr von relevanten Nährstoffen ergänzen?

Rituale im Alltag sind eine schöne Möglichkeit, einen Moment vom “Funktionieren” innezuhalten und kurz mit sich selbst einzuchecken. Ich selbst liebe mein Morgenritual, in das ich z.B. auch die Einnahme meiner Mikronährstoffe eingebaut habe, weil es mich mit mir selbst verbindet und mir einen bewussten und positiven Start in den Tag ermöglicht. Ich tue als Erstes etwas für mich, bevor ich reaktiv werde und “anfange zu funktionieren”. Außerdem muss ich so nicht jeden Tag von Neuem überlegen, was ich brauche oder was mir guttut – es ist einfach selbstverständlicher Teil meines Alltages.



Bist Du neugierig geworden? Dann gestalte jetzt Deine persönlichen holistischen Self-Care-Rituale von innen und außen! Mit dem Rabattcode THISPLACE10 erhältst Du 10 Prozent Rabatt im Shop von FEMNA.

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