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Was hilft gegen unreine Haut?

16.03.21 5 min. lesezeit

Keine Frage: Wenn im Gesicht ein Pickel auftaucht, möchten wir ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch erst wenn wir uns mit den potenziellen Auslösern für Pickel beschäftigen, können wir auch auf längere Sicht etwas für reine Haut tun.

Neben genetischer Veranlagung und hormonellen Schwankungen – wie in der Pubertät oder im Zyklus – gibt es noch weitere äußere Faktoren, die Pickel und Mitesser begünstigen können. 

Doch so verschieden die Ursachen sein mögen, so vielfältig sind auch unsere Möglichkeiten, gegen die lästigen Begleiter vorzugehen. Wenn es um unsere Haut geht, kann eine Kombination aus langfristigen Präventivmaßnahmen und – für den Notfall – Soforthilfe Sinn machen. 

So viel muss man dafür nicht einmal wissen. Alles, was Du brauchst, verraten wir Dir in diesem Artikel.

Auf einen Blick: Was hilft gegen Pickel

  1. Hausmittel gegen Pickel
  2. Kann Stress Pickel verursachen?
  3. Mehr Schlaf, dafür weniger Alkohol und Nikotin
  4. Kann eine bestimmte Ernährung gegen Pickel helfen?
  5. Die richtige Hautpflege
  6. Was Du mitnehmen kannst
  7. Quellen

 

Hausmittel gegen Pickel

Hat sich ein Pickel bereits entzündet und weigert sich hartnäckig abzuheilen, ist schnelle Hilfe gefragt. 

In einer Studie hat sich dafür Teebaumöl als ähnlich effektiv erwiesen, wie ein bewährter Wirkstoff, der normalerweise in solchen Fällen zum Einsatz kommt. Mit Teebaumöl kam es außerdem seltener zu unerwünschten Nebenwirkungen [1]. 

Aber Vorsicht: Teebaumöl sollte niemals unverdünnt angewendet werden, da es sonst stark reizend wirken kann!

Gib stattdessen ein paar Tropfen davon in Deine Creme oder in Dein Gesichtswasser. Als allgemeine Empfehlung kannst Du ca. 7 Tropfen Teebaumöl mit 100 ml Pflegeprodukt vermischen. Teste die Mixtur danach zunächst in Deiner Armbeuge. Achte außerdem darauf, diese nicht in der Nähe von sehr empfindlichen Stellen wie der Augen- und Mundpartie zu verwenden. 

Auch von Apfelessig und Knoblauch kann man immer wieder lesen, dass sie wirksame Hausmittel gegen Pickel seien. Für unseren Artikel über Hausmittel gegen Pickel (Verlinkung zu gleichnamigem Artikel) haben wir uns mal ein paar Studien dazu angeschaut. Was dabei rausgekommen ist, welche Hausmittel Du sicher anwenden kannst und worauf Du dabei achten solltest, erfährst Du dort.

Aber vielleicht lohnt es sich ja auch, zunächst nochmal einen Schritt zurückzugehen und sich mit den Ursachen von Pickeln zu beschäftigen – und diese dann bestenfalls zu vermeiden.

Kann Stress Pickel verursachen?

Den Begriff „Stresspickel” kennen wohl die meisten von uns. Aber können Pickel tatsächlich durch Stress verursacht werden? Ja – das legen zumindest einige Studien nahe. 

So konnte in einer Untersuchung mit 144 Universitätsstudentinnen eine starke Korrelation zwischen dem persönlich empfundenen Stresslevel und der Schwere der Akne gezeigt werden[2]. Ähnliches beobachteten die Forscher auch in einer weiteren Studie [3].

In das Feld der sogenannten Psychodermatologie fällt eine Meta-Analyse, welche 22 Studien untersuchte und zu dem Schluss kam, dass verschiedene psychologische Interventionen in der Behandlung von Hautkrankheiten wahrscheinlich eine Wirksamkeit zeigten [4]. Potenziell könnte also auch ein Zusammenhang zwischen Akne und psychischen Faktoren bestehen. Um darüber genauere Aussagen treffen zu können, muss jedoch noch weiter geforscht werden.

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe können wir schlagen, indem wir Rituale in unseren Alltag integrieren, mit deren Hilfe wir regelmäßig ausspannen. Denn während wir Stress damit vorbeugen, ermöglichen uns Rituale, gleichzeitig einen gesunden und soliden Coping-Mechanismus zu verankern, wenn der Stress sich dann doch mal nicht ganz vermeiden lässt. Dabei muss es nicht immer gleich Meditation sein – auch die achtsam getrunkene Tasse Tee, Sport oder ein Spaziergang an der frischen Luft können uns im Alltag Inseln der Ruhe sein. 

Oder wir greifen auf den Geheimtipp zurück, der längst keiner mehr ist: CBD. Dass CBD tatsächlich an der Regulierung von Stressreaktionen beteiligt sein könnte, gilt mittlerweile auch unter Forschern als durchaus möglich. Mit dem hochwertigen Bio-Hanfextrakt aus Schweizer Freilandanbau fügen wir unseren Produkten das Beste hinzu, was wir in dem Bereich finden konnten. In Verbindung mit den kleinen Anwendungsritualen gibt uns das die Möglichkeit für einen kleinen Moment mal richtig abzuschalten.

Mehr Schlaf, dafür weniger Alkohol und Nikotin

Apropos Coping-Mechanismen: Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass mehr Stress nicht unbedingt zu einer gesünderen Lebensweise führt. Oft führt er sogar dazu, dass wir zu Gewohnheiten neigen, die langfristig zu noch mehr Stress führen können. 

Wenn Du weniger oder schlechter schläfst, vermehrt Alkohol trinkst oder rauchst (alles zwar schädliche, aber dafür nicht weniger populäre Reaktionen auf Stress), kann das laut einer Studie Hautunreinheiten zusätzlich begünstigen [5]. 

Zumindest bei einem dieser potenziellen Auslöser kann eine unserer Cremes Abhilfe schaffen: Die Schlafcreme „The Good Night“ bietet nicht nur Raum für Dein ganz persönliches Abendritual, sondern hilft Dir, Dank des darin enthaltenen pflanzlichen Melatonins schneller in einen erholsamen Schlummer zu fallen. Das CBD aus unserem Bio-Hanfextrakt rundet die Erfahrung ab.

Kann eine bestimmte Ernährung gegen Pickel helfen?

Untersuchungen legen nahe, dass eine Ernährung durch Lebensmittel mit einem geringen glykämischen Index die Symptome von Akne verbessern kann [6][7][8]. Der glykämische Index sagt aus, wie sehr sich ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Vollkornspaghetti kommen dabei also besser weg als ein Baguette.

In entsprechenden Tabellen findest Du eine Übersicht über den glykämischen Index vieler Lebensmittel. 

In anderen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass Kuhmilch Hautunreinheiten potenziell verstärken kann [9][10][11]. Dieser Effekt wurde bei Vollmilch genau wie bei fettarmer Milch beobachtet.

Auch hier fehlen allerdings noch belastbare Studien mit eindeutigen Ergebnissen. Bis dahin bleibt das Thema Ernährung und Pickel weiterhin umstritten.

Was aber letztlich am besten funktioniert, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden. Anfangs kann es Sinn machen, für ein paar Wochen auf Nahrungsmittel zu verzichten, die wir im Verdacht haben, die Entstehung von Pickeln zu begünstigen. Für einige von uns können das beispielsweise Milchprodukte sein, für andere eher kohlenhydratreiche Produkte.

Alternativ (oder ergänzend) kannst Du auch eine Zeit lang Ernährungstagebuch führen (geht übrigens auch super mit dem Handy) und beobachten, ob Du einen Zusammenhang zwischen dem Konsum bestimmter Nahrungsmittel und Deiner Hautgesundheit feststellen kannst. 

Bei all dem sollten wir aber auf keinen Fall zu streng mit uns sein. Ausnahmen sind auch hier ausdrücklich erlaubt. Und trotz aller Selbstoptimierung: Essen darf (und sollte!) auch Genuss sein. :)

Die richtige Hautpflege

Last but not least kannst Du zusätzlich auf Kosmetik mit heilenden Inhaltsstoffen setzen – zum Beispiel auf unsere innovative Gesichtscreme „The Glow”. In ihr treffen Zink, Zimtrinde und Bio-CBD aufeinander und unterstützen Dich in Sachen Hautgesundheit. 

Achte außerdem darauf, Dein Gesicht sanft zu reinigen und checke Deine Produkte auf sogenannte “komedogene Inhaltsstoffe”. Das sind all solche Stoffe, die Hautunreinheiten auslösen können. 

Bei besonders starken und langanhaltenden Hautunreinheiten solltest Du den Rat eines Dermatologen einholen.

Was Du mitnehmen kannst

Auf dem Weg zu reiner Haut können vielfältige Faktoren eine Rolle spielen. Ein kombinierter Ansatz kann helfen, Pickel auch langfristig fernzuhalten.

Und auch, wenn das nicht immer einfach ist: Auch unsere Haut ist auf unsere Geduld und unser Wohlwollen angewiesen. Denn vermeintlich „schnelle” Lösungen (wie beispielsweise das Ausdrücken von Pickeln in Eigenregie) können die Situation langfristig zusätzlich verschlimmern.

Quellen:

[1] A comparative study of tea-tree oil versus benzoylperoxide in the treatment of acne https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2145499/
[2] The association between stress and acne among female medical students in Jeddah, Saudi Arabia https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5722010/
[3] The response of skin disease to stress: changes in the severity of acne vulgaris as affected by examination stress https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12873885/
[4] A meta-analysis of the effectiveness of psychological interventions for adults with skin conditions https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22924999/
[5] A multicenter epidemiological study of acne vulgaris in Korea https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21595660/
[6] A low-glycemic-load diet improves symptoms in acne vulgaris patients: a randomized controlled trial https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17616769/
[7] The effect of a high-protein, low glycemic-load diet versus a conventional, high glycemic-load diet on biochemical parameters associated with acne vulgaris: a randomized, investigator-masked, controlled trial https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17448569/
[8] A pilot study to determine the short-term effects of a low glycemic load diet on hormonal markers of acne: a nonrandomized, parallel, controlled feeding trial https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18496812/
[9] High school dietary dairy intake and teenage acne https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15692464/
[10] Milk consumption and acne in teenaged boys https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18194824/
[11] Milk consumption and acne in adolescent girls https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17083856/

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