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Wie man Unreinheiten schonend los wird

16.03.21 3 min. lesezeit

Es gibt Dinge, die wir einfach nicht sein lassen können – obwohl uns davon abgeraten wird und wir eigentlich auch wissen, dass wir es nicht tun sollten. Vielen fällt es zum Beispiel schwer, auf Q-Tipps zu verzichten, auch wenn uns jeder HNO-Arzt davon abrät.

Das gleiche gilt für das Ausdrücken entzündeter Pickel und Mitesser.

Und auch wenn das nicht gerade das appetitlichste Thema ist – es betrifft uns alle. Deshalb wollen wir heute erkunden, ob es nicht auch andere Wege gibt, den lästigen Begleitern beizukommen.

 

Auf einen Blick: Alternativen zum Ausdrücken von Pickeln

  1. Kann man Pickel „richtig" ausdrücken?
  2. Warme Kompresse verwenden anstatt Pickel auszudrücken
  3. Eiswürfel gegen Rötungen und Schwellungen
  4. Ein langfristiger Ansatz gegen Pickel
  5. Quellen

 

Kann man Pickel „richtig“ ausdrücken?

Ist also das Ausdrücken von Pickeln wirklich grundsätzlich abzulehnen? Oder gibt es nicht auch eine „richtige” Art, das zu tun? 

Kurz: ja, gibt es. 

Dass das aber gar nicht mal so einfach ist, liegt vor allem am hohen Infektionsrisiko, das entsteht, wenn man selbst Hand anlegt. Und aus solchen Infektionen werden schnell Aknenarben. Wie so oft im Leben geht hier die kurzfristige Genugtuung zu lasten des langfristigen Erfolgs.

Das Ausdrücken von Pickeln sollte man also besser Profis überlassen. Die können mit der Verwendung von passendem sterilem Equipment und der richtigen Technik das Risiko auf ein absolutes Minimum reduzieren. 

Allerdings lässt es sich Pickeln auch noch auf andere Arten zu leibe rücken; und die können wir auch ohne spezielle Ausrüstung oder Technik – und vor allem ohne Narbenrisiko – entspannt zu Hause erproben.

Warme Kompresse verwenden anstatt Pickel auszudrücken

Warme Kompressen können dafür sorgen, dass Pickel sich auf natürliche Weise öffnen: Durch die gezielt angewendete Wärme öffnen sich die Poren in unserer Haut. Der Pickel, oder besser gesagt dessen Inhalt, kann so schneller an die Hautoberfläche gelangen. Das gilt auch dann, wenn dein Pickel tiefer unter der Haut liegt. 

Um das selbst auszuprobieren, nimm einen sauberen (!) Waschlappen bzw. Stück Stoff und tauche es in warmes Wasser. Das Wasser sollte dabei so warm wie möglich, aber nicht unangenehm heiß sein. 

Wenn du das ganze noch effektiver machen willst, kannst du ein paar Tropfen Teebaumöl ins Wasser geben – aber Vorsicht: Teebaumöl nie unverdünnt in zu starker Konzentration anwenden! 

Das Öl des Teebaums kann für eine noch schnellere Abheilung sorgen [1]. Und wer es mag, kann sich auch noch am aromatischen Duft des Öls erfreuen.

Die warme Kompresse kannst Du dann einfach für ein paar Minuten auf die betroffene Stelle legen und das ganze bis zu drei mal täglich wiederholen.

Übrigens: Statt Waschlappen oder Stoff kannst du auch einen (frischen) Beutel grünen Tee benutzen. Brüh’ Dir dazu einfach wie gewohnt einen Tee und warte bis der entnommene Beutel warm, aber nicht mehr heiß ist. 

Eiswürfel gegen Rötungen und Schwellungen

Auch Kälte kann im Kampf gegen Pickel zum Verbündeten werden. Das gilt vor allem dann, wenn sich im Pickel keine Flüssigkeit mehr befindet, die betroffene Stelle aber immer noch rot und angeschwollen ist. 

Kälteeinwirkung verengt die Gefäße in unserer Haut. Schwellungen und Rötungen können auf diese Weise schneller abklingen.

Alles was wir dazu brauchen ist ein Eiswürfel. Aber Vorsicht: Das Eis niemals direkt auf der Haut anwenden, sonst kann es zu Erfrierungen kommen! Zwischen Eis und Haut sollte immer eine schützende Schicht liegen – ein Papiertuch oder ein (sauberes) Stück Stoff sind ausreichend.

Den Eiswürfel dann einfach für ein paar Sekunden direkt auf die betroffene Stelle halten – kurz pausieren – und wiederholen. Das Ganze einfach ein paar mal durchführen und aufpassen, dass die Haut an der Stelle nicht unangenehm kalt wird.

Auch hier kannst anstelle eines Waschlappens einen Beutel grünen Tees verwenden. Der sollte aber für diese Methode aus dem Kühlschrank oder Tiefkühlfach kommen.

Ein langfristiger Ansatz gegen Pickel

Wenn uns also Pickel akut quälen, sollten wir auf das Ausdrücken ohne entsprechendes Equipment und die nötige Erfahrung besser verzichten. So vermeiden wir Narbenbildung und geben der Haut die Gelegenheit, die Abheilung möglichst reibungslos ablaufen zu lassen.

Um dennoch nicht völlig hilflos ausgeliefert zu sein, können wir mit der Anwendung von Wärme und/oder Kälte Abhilfe schaffen.

Um uns in Zukunft weniger Gedanken um Pickel machen zu müssen, kann es Sinn machen, der Pickelbildung vorzubeugen. Wie das gehen kann, erfährst du in unserem Artikel: Was hilft gegen  Pickel? 

Wenn wir uns allerdings mit schweren, hartnäckigen Hautunreinheiten oder Akne herumplagen müssen, macht es durchaus Sinn, hier einen Hautarzt zu Rate zu ziehen; der kann dann gegebenenfalls weiterführende Tipps geben oder eine kosmetische Ausreinigung durchführen.

 

 

 

 

Quellen:

[1] A comparative study of tea-tree oil versus benzoylperoxide in the treatment of acne

 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2145499/

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