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Melatonin aus fermentiertem Johanniskraut

09.02.21 3 min. lesezeit

 

Auf einen Blick: Melatonin aus fermentiertem Johanniskraut

  1. Wie funktioniert Melatonin?
  2. Was macht Melatonin mit uns?
  3. Wer könnte von pflanzlichem Melatonin profitieren?
  4. Pflanzliches Melatonin in The Good Night
  5. Quellen

 

Kaum etwas hat einen so großen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden, wie guter, gesunder Schlaf. Und den zu bekommen ist oft gar nicht so einfach. Meditation kann beim Einschlafen helfen und auch ein kleiner Power Nap wirkt hier und da Wunder – guter Nachtschlaf lässt sich dadurch aber nicht ersetzen. 

Dabei kann Melatonin uns effektiv unterstützen, das gilt mittlerweile auch unter Experten als gesichert. Der Botenstoff könnte vor allem denjenigen von uns helfen, die Probleme beim Einschlafen haben. Auch wer nachts oft aufwacht und danach Schwierigkeiten hat, wieder in den Schlaf zu finden, könnte einen Versuch mit Melatonin starten.

Wie funktioniert Melatonin?

Wir alle produzieren Melatonin in unserem Körper – genau genommen in der Zirbeldrüse (Epiphyse). Dort wird das Hormon in Abhängigkeit vom Tagesrhythmus produziert: Bei Dunkelheit läuft die Produktion, durch Tageslicht wird sie gehemmt. 

Zusammen mit anderen Botenstoffen, z. B. Adenosin, funktioniert Melatonin sozusagen als biologischer Zeitgeber für unseren Organismus; die innere Uhr.

In unserem Körper wird Melatonin aus Serotonin hergestellt. Die Geschwindigkeit der Synthese wird indirekt durch Tageslicht reguliert. Anschließend wird es in der Leber abgebaut und über den Urin ausgeschieden.

Was macht Melatonin mit uns?

Unser Körper produziert also auf natürliche Weise Melatonin – aber was macht das mit uns? Der Botenstoff selber lässt uns nicht wie auf Knopfdruck einschlafen. Aber wenn unser Melatoninspiegel am Abend steigt, versetzt uns das in einen Zustand ruhiger Wachheit und bereitet uns damit auf das Einschlafen vor. 

Wer könnte von pflanzlichem Melatonin profitieren?

Viele von uns produzieren Melatonin in ausreichenden Mengen, damit dieser Prozess von allein ablaufen kann. Für andere kann eine Supplementierung des Botenstoffes Sinn machen. Das gilt zum Beispiel für alle von Schlaflosigkeit und Jet-Lag Geplagten, Schichtarbeiter oder notorische Nachteulen, die gern mal wieder früher rauskommen, aber trotzdem nicht auf ausreichend Schlaf verzichten wollen.

Aber auch wenn wir eigentlich gute Schläfer sind – manchmal will es uns einfach nicht gelingen, einzuschlafen. Oder nach einem kurzen nächtlichen Toilettengang wieder sanft ins Traumland hinüberzugleiten. (Wenn sich dann auch noch die Natur gegen uns verbündet und der strahlende Vollmond uns vom Schlafen abhält – aber tut er das wirklich?) 

Das Ärgerliche ist, dass so etwas oft genau dann passiert, wenn wir am nächsten Tag etwas besonders Wichtiges vorhaben: Der Gedanke daran, dass wir gerade jetzt den Schlaf gut gebrauchen könnten, hält uns genau davon ab. Auch die offensichtliche Ironie der Situation hilft uns in solchen Momenten nicht weiter.

Übrigens: Wie viel Schlaf wir brauchen, ist höchst individuell. Allgemein werden 7-8 Stunden Nachtschlaf empfohlen. 

Abhilfe durch Melatonin

Wenn uns derartige Schlafprobleme öfter plagen, können wir uns Hilfe aus der Natur holen: mit Melatonin zum Beispiel.

In Studien konnte bestätigt werden, dass uns eine zusätzliche Gabe des Botenstoffs tatsächlich dabei helfen kann, schneller (wieder) einzuschlafen [1]. Dabei hat Melatonin ein gutes Sicherheitsprofil, ist also relativ nebenwirkungsarm. Von den Nebenwirkungen, die es gibt, können die meisten schon dadurch vermieden werden, dass man sich bei der Anwendung am „normalen” Tag-Nacht-Rhythmus orientiert. Wir sollten also Melatonin nicht morgens gleich nach dem Aufstehen anwenden, denn damit riskieren wir, dass wir unseren Körper verwirren und unseren natürlichen Rhythmus durcheinanderbringen.

Solange wir uns aber an diese einfache Grundregel halten, ist das Risiko, dass es zu unerwünschten Effekten kommt, recht überschaubar. Wie üblich gilt auch hier, dass im Zweifel immer die Meinung eines Arztes hinzugezogen werden sollte.

Pflanzliches Melatonin in The Good Night

Wie bei all unseren Zutaten ist bei der Auswahl der Rohstoffe für die The Good Night-Creme auch hier wieder Qualität oberstes Gebot gewesen. Wir haben uns dazu entschieden, ausschließlich pflanzliches Melatonin (Phytomelatonin) aus hochreinem, fermentierten Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) zu verwenden. Die Extraktion erfolgt mit Wasser und gereinigtem Ethanol ohne toxische Rückstände. Das ist etwas aufwändiger, dafür aber auch schonender als andere Methoden.

So setzen wir auch hier konsequent unsere Überzeugung um: Alles, was wir brauchen, um ein natürlich gesundes Leben zu führen, hält die Natur in ihrer reichen Fülle für uns bereit. Mit dem, was dort im Wechselspiel der Jahreszeiten entsteht, kann kein Labor der Welt mithalten. 

Aus dieser Überzeugung ergibt sich unsere Mission: Wir wollen die Schätze (wieder) aufspüren, die uns so bereitwillig gegeben werden. Technik und Innovation, wie die besonders schonende Extraktion, sollen da nicht etwa noch etwas hinzufügen – sie sollen vor allem dazu dienen, das in der Natur Entstandene so vollständig wie möglich zu erhalten.

Quellen:

[1] Evidence for the efficacy of melatonin in the treatment of primary adult sleep disorders. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1087079216300545

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