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Muskelverspannungen: Ursachen, Symptome & Hilfe

Let’s Talk Science12.04.22 7 min. lesezeit

Muskelverspannungen sind Dir sicherlich nicht fremd. Denn nahezu jeder Mensch macht in seinem Leben damit Bekanntschaft. Das bringt der Alltag einfach mit sich, vor allem dann, wenn Du lange am Schreibtisch sitzt oder eine schwere körperliche Arbeit ausübst. Daneben können Verspannungen in den Muskeln aber auch viele andere Ursachen haben, zum Beispiel Stress. Auf alle diese möglichen Auslöser gehen wir im folgenden Artikel näher ein. Außerdem geben wir Dir hilfreiche Tipps, um Verspannungen sanft zu lösen und möchten Dir unsere pflanzliche Muskelcreme vorstellen.

 

Auf einen Blick: Muskelverspannungen: Ursachen, Symptome & Hilfe

 

Das Laufen im Hamsterrad des Alltags kann belastend sein. Das Sitzen am Schreibtisch, monotone Bewegungsabläufe oder schweres Heben im Job führen in vielen Fällen irgendwann zu Muskelverspannungen. 

Gesellen sich noch psychische Faktoren wie Sorgen, Probleme und Ängste hinzu, trägt die innere Anspannung noch mehr dazu bei, dass sich unsere Muskeln verspannen. Höchste Zeit also, um aus dem Hamsterrad auszusteigen, und wenn es nur für einen kurzen Moment ist. 

Was sind Muskelverspannungen?

Muskeln gelten als verspannt, wenn der Muskeltonus dauerhaft erhöht ist [1]. Dabei verbirgt sich hinter dem Begriff Muskeltonus die Körpergrundspannung. Diese wird von den motorischen Nerven aufgebaut. 

Tagsüber sorgt Deine Körpergrundanspannung dafür, dass Du nicht zusammensackst, sondern stehst, gehst und sitzen kannst – ohne dass Du daran auch nur einen Gedanken verschwendest. Sobald Du schlafen gehst, fällt der Muskeltonus ab und Dein Körper und Deine Muskeln können sich erholen. 

Wenn Du nun eine Muskelverspannung verspürst, erhöht sich Deine Grundspannung. Infolgedessen wird Dein Muskelgewebe belastet und nicht mehr richtig durchblutet, sodass sich Deine Muskeln verhärten. Wenn nun diese Muskelverhärtung die umliegenden Nerven reizt, entstehen Schmerzen und der Spannungszustand Deiner Muskeln erhöht sich noch weiter.

Besonders problematisch ist, dass Betroffene in dieser Situation häufig versuchen, Schmerzen zu vermeiden, indem sie eine Schonhaltung einnehmen. Das wiederum verstärkt die Anspannung anderer Muskeln, sodass hier neue Muskelverspannungen und Schmerzen entstehen. Letztlich finden sich Betroffene dann in einem Teufelskreis wieder.

Wo können Muskelverspannungen entstehen?

Theoretisch können Muskelverspannungen überall entstehen. Schließlich besitzt der Mensch etwa 656 Muskeln, wobei die Anzahl je nach Alter und Zustand der Gesundheit variieren kann. Am häufigsten verursachen jedoch Verspannungen im Nacken, in der Schulter und im Rücken Beschwerden.

Muskelverspannungen: Ursachen und Symptome

Die Ursachen von Muskelverspannungen können vielfältig sein und sind meist auf die Lebensweise zurückzuführen. Dabei ist einer der häufigsten Auslöser das schwere Arbeiten in einer gleichbleibenden Körperhaltung oder langes Sitzen. So sind es meist monotone Bewegungsabläufe, bei denen Du immer die gleichen Muskeln beanspruchst, die dann durch die Überlastung Muskelverspannungen oder Muskelverhärtungen auslösen.

Eine weitere Ursache kann auch mangelnde Bewegung sein, wodurch dann verschiedene Muskelgruppen (zum Beispiel Rücken-. oder Nackenmuskulatur) nicht ausreichend trainiert werden. Oftmals ist nämlich eine zu schwache Muskulatur der Grundstein für Muskelverspannungen und Muskelverhärtungen im Rücken, Nacken und den Schultern.

Hier noch einmal mögliche Ursachen als Überblick für Dich:

  • Bewegungsmangel
  • falsche Bewegung
  • Fehlhaltungen/Fehlbelastungen
  • einseitige Belastungen
  • Überlastung beim Sport
  • Verletzungen
  • ungünstige Schlafposition
  • kontinuierliche Zugluft oder Kälte

Welche Symptome treten bei Verspannungen auf?

Verspannungen beginnen in der Regel mit ziehenden und lokal begrenzten Schmerzen, zum Beispiel im Nacken-Schulter-Bereich oder Rücken. Dabei fühlt sich die betroffene Muskulatur hart an und ist äußerst druckempfindlich. Sowohl im Ruhezustand als auch bei Bewegung können Schmerzen auftreten, die auch in andere Bereiche ausstrahlen können. So strahlen Nackenschmerzen nicht selten bis in die Schultern und die Arme aus oder führen zu Kopfschmerzen. Auch kommt es vor, dass Du bei einer Muskelverspannung im unteren Rücken die Schmerzen bis in die Beine spürst.

Stress – Hauptursache von Muskelverspannungen

Sobald wir Stress empfinden, sendet unser Gehirn entsprechende Signale an die Muskulatur, die sich daraufhin anspannt. Dauert diese Phase länger an, bleibt auch die Muskelanspannung. Die Folge sind stressbedingte Dauerverspannungen in verschiedenen Muskelgruppen, die Du ebenfalls  hauptsächlich im Rücken, in der Schulter oder im Nacken fühlen kannst. 

Oftmals manifestieren sich Fehlhaltungen. Durch eine Schonhaltung entstehen wiederum Verspannungen und Schmerzen. Je länger dieser Zustand anhält, desto höher ist die Gefahr einer Chronifizierung.

Muskelschmerzen: Krankheiten als Ursache

Wenn Muskelschmerzen auftreten, stecken häufig harmlose Verspannungen dahinter. 60 bis 85 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet irgendwann mal im Leben unter nicht-spezifischen muskulär bedingten Rückenschmerzen [2].

In anderen Fällen ist es vielleicht ein Muskelkater oder der berühmte „Hexenschuss“. Manchmal können die Auslöser aber auch schwerwiegende Muskelverletzungen sein, zum Beispiel Muskelprellungen, Muskelfaser- oder Muskelrisse.

Darüber hinaus können auch verschiedene Erkrankungen an der Entstehung von Muskelschmerzen beteiligt sein, darunterfolgende:

  • Infektionskrankheiten wie Grippe
  • Morbus Parkinson (Erkrankung des Nervensystems)
  • Multiple Sklerose (chronische Nervenkrankheit)
  • Osteoporose (Abbau der Knochendichte)
  • Arthrose (Verschleiß von Gelenken)

 

Schäden an der Wirbelsäule sowie Bandscheibenvorfälle können ebenso als Ursachen infrage kommen.

Wann solltest Du eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen?

Zu Beginn sind Muskelverspannung leicht zu behandeln. Wenn Du allerdings zu lange wartest und nichts gegen die Verspannung und die Schmerzen unternimmst, besteht das Risiko, dass sich die Verspannungen verschlimmern und chronisch werden. Deshalb empfiehlt es sich, einen Arzt aufsuchen, wenn

  • die Schmerzen länger als drei Monate anhalten,
  • Dir die Ursache nicht bekannt ist,
  • die Intensität der Schmerzen stärker wird,
  • die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist
  • beim Auftreten weiterer Symptome (Taubheitsgefühle, Kribbeln, Kraftverlust etc.)

Muskelverspannungen: Magnesiummangel als Ursache?

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der in Deinemunserem Körper viele Aufgaben übernimmt. So ist Magnesium unter anderem am Aufbau der Knochen und der Funktion der Muskeln beteiligt. Außerdem reguliert der Mineralstoff das Elektrolytgleichgewicht und hat dementsprechend auch einen Einfluss auf das Nervensystem [3].

Im Zusammenhang mit Muskelkrämpfen hast Du sicherlich schon mal von der Empfehlung gehört, Magnesium einzunehmen. Dies resultiert daraus, dass ein häufiges Symptom des Magnesiummangels Wadenkrämpfe sind, und die Zufuhr des Mineralstoffs diese lindern können. Wissenschaftlich belegt ist dies jedoch nicht.

Viele Menschen leiten hieraus ab, dass Magnesium generell bei Muskelkrämpfen und auch Muskelverspannungen helfen kann. Studien, die diese Annahme stützen, konnten wir nicht finden. Außerdem kann die Einnahme von Magnesiumpräparaten, wenn kein Magnesiummangel vorliegt, die Gesundheit gefährden [4, 5].

Verspannungen lösen: Hilfreiche Tipps

Die effektivste Methode, um gegen Muskelverspannungen,-verhärtungen und -schmerzen vorzugehen, ist Bewegung. Wenn Du diese schrittweise in Deinen Alltag integrierst, kannst Du sowohl bestehende Schmerzen lindern als auch neuen Beschwerden vorbeugen. Wir zeigen Dir im Folgenden einige Maßnahmen auf, die für Dich eine Hilfe darstellen können:

  • Besonders wichtig ist, dass Du keine Schonhaltung einnimmst. Ausgleichssport wie Yoga oder Thai Chi sind besonders gut geeignet, um den ganzen Körper sowie die betroffene Muskelgruppe zu dehnen und zu trainieren.
  • Wärme ist immer ein probates Mittel, um Verspannungen und Verhärtungen sanft zu lösen. Helfen können Dir warme Umschläge, eine Rotlichtlampe oder auch ein Wärmepflaster. Du darfst Dir auch Saunagänge und ein warmes Bad gönnen.
  • Um eine Verspannung im Rücken, Nacken oder in den Schultern zu lockern, bieten sich auch Massagen an. Am besten suchst Du hierfür einen Physiotherapeuten auf. Dieser kann Dir auch hilfreiche Tipps geben und Dir Übungen zeigen, die Du zu Hause durchführen kannst.
  • Medikamente können in einer Akutphase und bei sehr starken Schmerzen eine kurzzeitige Hilfe sein. Derartige medikamentösen Behandlungen sollten jedoch nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Self-Care-Time: Nimm Dir Zeit für Deinen Körper!

This Place möchte Dich dazu ermuntern, Deinem Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Vor allem dann, wenn Dein Alltag ganz besonders stressig ist und Du das Bedürfnis nach Entspannung hast. Unterstützen kann Dich dabei unsere Muskelcreme The Blissful Day mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen.

  • Echte Arnika (Bergwohlverleih): Verschiedene Studien legen nahe, dass eine Creme mit Arnika eine Entzündung hemmen und Muskelschmerzen lindern kann [6].
  • Silberweide: Die Rinde der Silberweide wird seit Langem zur Schmerzlinderung angewendet. Laut Untersuchungen soll sie auch unter anderem eine entzündungshemmende und antirheumatische Wirkung entfalten können [7].
  • Cannabidiol (CBD): Dem Inhaltsstoff aus der Hanfpflanze wird ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben [8]. Außerdem kann CBD beruhigende und angstlösende Effekte auslösen [9]. Aus diesem Grund kann CBD ein idealer Begleiter sein, wenn Du das Bedürfnis nach Entspannung hast.
  • Kurkuma: Der Pflanzenstoff Curcumin aus der gelben Wurzel hat in unterschiedlichen Untersuchungen vielversprechende Ergebnisse gezeigt [10]. So soll Kurkuma Schmerzen stillen und Entzündungen hemmen können.

Verspannungen lösen mit The Blissful Day

The Blissful Day ist eine pflanzliche Muskelcreme, zu der wir Dir hier Tipps für die richtige Anwendung geben möchten, um Deine Verspannungen und Muskelschmerzen zu lösen und um Dein Wohlbefinden zu steigern.

  • Schritt 1: Wenn es sich für Dich gut anfühlt, dann schaffe eine entspannte Atmosphäre. Meditationsmusik oder vielleicht eine Duftkerze können Dir dabei helfen.
  • Schritt 2: Richte Deine Wirbelsäule auf und finde eine für Dich angenehme Sitzposition. Achte auf Deinen Atem und lass ihn zur Ruhe kommen.
  • Schritt 3: Verteile die Muskelcreme auf Deinen Handflächen und nimm den angenehmen Duft war.
  • Schritt 4: Trage die Creme in kreisenden Bewegungen auf den betroffenen Bereich auf.
  • Schritt 5: Nimm wahr, wie sich eine wohlige Wärme in Deinem Körper ausbreitet und genieße die Entspannung.

 

Hinweis: The Blissful Day kann Dich nicht nur bei der Behandlung von Muskelverspannungen unterstützen, sondern auch bei Verspannungen im Nacken oder bei einem Muskelkater.

This Place wünscht Dir eine entspannte Zeit mit The Blissful Day!

 

FAQ

Was verursacht Muskelverspannungen?

Es gibt zahlreiche Auslöser für Muskelverspannungen. Angefangen bei einer schlechten Körperhaltung, Fehlbelastungen der Wirbelsäule über mangelnde Bewegung, übertriebene Sporteinheiten bis hin zu psychischen Problemen (z. B. Stress) und Erkrankungen. In den meisten Fällen sind verspannte Muskeln die Folge einer zu untrainierten, schwachen Muskulatur sowie schweres Arbeiten oder auch langes Sitzen in einer Fehlhaltung.

Welche Symptome können Verspannungen auslösen?

Bei Muskelverspannungen lässt sich in der Regel an den betroffenen Muskelpartien eine Verhärtung ertasten. Auch können ziehende Schmerzen auftreten. Je nachdem, wo die Verspannungen sind, kann auch die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Beispielsweise ist es häufig so, dass Menschen, die unter einer Verspannung im Nacken-Schulter-Bereich leiden, ihren Kopf nicht mehr richtig drehen oder ihre Schultern kreisen lassen können.

Quellen:
  1. Thieme, Stuttgart, Fachbücher für Medizin, H. E. Kaeser, T. M. Ettlin, „Muskelverspannungen“, ISBN-10: ‎ 3131106115, ISBN-13: ‎ 978-3131106117 More Info
  2. DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 2008; 105(12): 214-9; More Info
  3. Magnesium in Prevention and Therapy von Uwe Gröber , Joachim Schmidt, Klaus Kisters More Info
  4. Mieczkowski M, Kościelska M. Zaburzenia homeostazy magnezu: hipermagnezemia mia [Magnesium homeostasis disorders: hypermagnesemia]. Wiad Lek. 2013;66(4):317-8. Polish. PMID: 24490486. More Info
  5. Bundesinstitut für Risikobewertung, 2017, „BfR bewertet Tageshöchstmenge für Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln“ More Info
  6. Pumpa KL, Fallon KE, Bensoussan A, Papalia S. The effects of topical Arnica on performance, pain and muscle damage after intense eccentric exercise. Eur J Sport Sci. 2014;14(3):294-300. More Info
  7. Chrubasik S, Eisenberg E, Balan E, Weinberger T, Luzzati R, Conradt C. Treatment of low back pain exacerbations with willow bark extract: a randomized double-blind study. Am J Med. 2000 Jul;109(1):9-14 More Info
  8. Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorg Med Chem. 2015 Apr 1;23(7):1377-85 More Info
  9. Blessing EM, Steenkamp MM, Manzanares J, Marmar CR. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics. 2015 Oct;12(4):825-36. More Info
  10. Uddin SJ, Hasan MF, Afroz M, Sarker DK, Rouf R, Islam MT, Shilpi JA, Mubarak MS. Curcumin and its Multi-target Function Against Pain and Inflammation: An Update of Pre-clinical Data. Curr Drug Targets. 2021;22(6):656-671 More Info