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Fettige und ölige Haut: Pflege und Behandlung

Let’s Talk Science24.06.22 7 min. lesezeit

Wenn Du fettige Gesichtshaut hast, kann das sehr unangenehm sein. Der ölige Glanz Deines Teints ist für jeden sichtbar und Deine Haut hinterlässt bei jedem Kontakt, beispielsweise mit dem Smartphone, einen sicht- und spürbaren Film. Möglicherweise ist Dein Impuls, Deine Haut mit aggressiven Reinigungsprodukten von dem überschüssigen Öl zu befreien. Davor möchten wir ausdrücklich warnen, denn das kann genau den gegenteiligen Effekt hervorrufen. Wir zeigen Dir hier, wie Du Deine fettige Gesichtshaut reinigst und pflegst, damit sie ihre natürliche Balance im Fett- und Feuchtigkeitsgehalt wiedererlangt. 

 



Fettige und ölige Haut: Pflege und Behandlung

Charakteristisch für den fettigen/öligen Hauttyp ist ein Glanz auf der Gesichtshaut sowie häufig auch eher große Poren. Im Gegensatz zur Mischhaut, die besonders im Bereich der sogenannten T-Zone (Hautpartien Kinn, Nase und Stirn) fettig wirkt, ist der Glanz bei der fettigen Haut über das gesamte Gesicht verteilt. Auch die Haut am Kopf und allen Stellen, wo Deine Haut Talgdrüsen besitzt (Rückenbereich und Schultern), fetten schnell.

Unter dem Mikroskop könntest Du erkennen, dass die oberste Hautschicht, die Hornschicht, verdickt ist (Hyperkeratose). Dadurch wirkt der Teint eher blass und schlecht durchblutet. Dazu kann Deine Haut zu Unreinheiten, Mitessern und Pickeln bis hin zu Ekzemen, also entzündliche, juckende Hautstellen, neigen. 


Eine fettige Haut kann aber auch Vorteile haben. So ist sie in der Regel widerstandsfähiger gegenüber verschiedenen Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Sonne oder Kälte. Auch kann es durchaus sein, dass fettige Haut länger straff bleibt und sich Falten später bilden.


Warum erscheint Deine Haut ölig/fettig?

Wahrscheinlich hast Du Dich schon gefragt, wie Deine fettige Haut zustande kommt. Zunächst einmal produzieren Deine Talgdrüsen zu viel Fett (Talg, auch Sebum genannt), das von der Haut nicht mehr abtransportiert werden kann. Es kommt zum Sebumstau, der die Drüsen verstopft und Bakterien einen idealen Nährboden bieten kann. Schnell bilden sich Mitesser und Pickel bis hin zu einer ausgeprägten Akne.

Ursachen für fettige Haut im Gesicht

Warum aber die Talgdrüsen Deiner Haut zu viel Fett produzieren, kann an folgenden Faktoren liegen


  • Bei Männern: Dein Körper produziert zu viel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
  • Bei Frauen: Dein Hormonhaushalt verändert sich aufgrund der Menstruation, einer Schwangerschaft, Entbindung, Störungen an den Eierstöcken oder Absetzen der Antibabypille.
  • Du reagierst auf Klimaveränderungen im Frühjahr/Sommer (feuchtwarmes Klima).
  • Dein Körper produziert vermehrt Stresshormone durch besondere Anforderungen oder Störungen in der Nebennierenrinde.
  • Du hast eine erbliche Veranlagung für fettige Haut.
  • Du nimmst regelmäßig Medikamente (wie Hormonpräparate, Beruhigungsmittel) ein, die die Fettproduktion der Talgdrüsen ansteigen lassen.
  • Dein vegetatives Nervensystem ist fehlgeleitet oder Dein Stoffwechsel ist gestört.
  • Du trinkst übermäßig viel Alkohol [1; 4].

Reinigung öliger/fettiger/unreiner Haut mit und ohne Pickel

Nachdem Du idealerweise die Ursache für Deine Hautprobleme beim Haus- oder Hautarzt hast abklären lassen, solltest Du sie regelmäßig reinigen und pflegen. Hierbei ist es ganz wichtig, auf Deinen Hauttypen angepasste Produkte zu verwenden, damit Deine Haut nicht noch fettiger, gegebenenfalls auch unreiner wird umgekehrt zu dem Problem führt, dass sie austrocknet.


Wenn Du Deine Haut jetzt mit stark entfettenden Reinigungsprodukten oder Peelings behandelst, führt das dazu, dass die Produktion von Fett beziehungsweise Talg noch mehr angeregt wird. Zusätzlich schwächt das die Hautbarriere, sodass die Haut Feuchtigkeit verliert und Bakterien eindringen können.


Fettige Haut: Reinigung am Morgen und am Abend

Am Morgen genügt es, wenn Du Dein Gesicht mit lauwarmen Wasser wäschst. Besonders auch dann, wenn Du Make-up trägst sollte die abendliche Reinigungsroutine gründlicher ausfallen, Deine Haut aber nicht zu stark strapazieren. Gut ist beispielsweise eine Reiniger auf Ölbasis, der Deine Haut porentief reinigt, Verhornungen reduziert und die Haut davor bewahrt, noch mehr Fett zu produzieren. 


Achte darauf, dass das Öl zu den nicht komedogenen Ölen zählt, damit Deine Poren nicht noch mehr verstopfen. Welche Öle dazu geeignet sind, erklären wir Dir an späterer Stelle. Dein Reiniger sollte darüber hinaus: 


  • abgestorbene Hautzellen, Schweiß und Schmutz porentief entfernen,
  • einen hautähnlichen pH-Wert von etwa 5,5 haben,
  • nicht rückfettend, dafür aber
  • entzündungshemmend und antibakteriell wirken,
  • frei von kritischen Konservierungsstoffe (wie Parabenen), Tensiden (wie Sodium Laureth Sulfate, SLS) und Emulgatoren (wie Polyethylenglykole, PEGs) sein, die Deine Haut für Schadstoffe und Feuchtigkeitsverlust durchlässiger machen können. 

Nach der Reinigung profitiert Deine Haut von einem milden, tonisierenden Gesichtswasser (beispielsweise mit Salicylsäure), das Du mit Pads (nicht mit den Fingern) auf die Gesichtshaut aufträgst. Ein wöchentliches, sanftes Peeling beziehungsweise Exfoliant mit Fruchtsäure (wie Salicylsäure) befreit Deine Haut zusätzlich von Hautschüppchen, klärt und verfeinert Dein Hautbild [5]. 

Hautpflege fettiger Haut

Die nächste Frage ist, was Deine Produkte für die Hautpflege leisten müssen, um Deine fettige Haut wieder in ihre natürliche Balance zu bringen, vorausgesetzt, es liegen keine inneren Ursachen für Dein Hautbild vor. 

Deine Haut braucht jetzt eine Pflege von leichter Konsistenz, die sie gut mit Feuchtigkeit versorgt, damit der Talg wieder fließen kann. Dazu nützliche Inhaltsstoffe können Hyaluronsäure, Glycerin und Urea sein. Weiter hilfreiche Inhaltsstoffe für Deine ölige Haut sind: 

  • Vitamin A (Retinol),  um die Verhornungen auf der Haut zu lösen und die Talgproduktion zu regulieren. Wir empfehlen Dir hier die Retinol-Alternative Bakuchiol.
  • Antioxidantien, wie Vitamin E, Resveratrol oder Selen, um Entzündungen zu kontrollieren
  • Zink, um Bakterien abzutöten.
  • Talgregulatoren, wie Glykolsäure, Salicylsäure und Schwefel.
  • Pantothensäure (Vitamin B5), um Wunden zu heilen, die Haut zu reparieren und den Fettstoffwechsel der Haut zu regulieren [4]. 

Öle für fettige Gesichtshaut

Obwohl es vielleicht erst einmal eigenartig klingt, können auch Gesichtsöle wertvolle Hilfe gegen fettige Haut leisten. Sie enthalten Omega-3- (wie EPA und Alpha-Linolensäure) und Omega-6-Fettsäuren (wie Gamma-Linolensäure GLS), die den Fettstoffwechsel und die Zusammensetzung der Hautfette regulieren, die Talgproduktion hemmen, die Barrierefunktion der Haut stärken und Bakterienbesiedlung der Haut und Entzündungen reduzieren können. Wichtig dabei ist, dass die Öle nicht komedogen wirken, also die Poren nicht verstopfen. Hochwertige Bio-Öle sind beispielsweise:

  • Arganöl
  • Jojobaöl
  • Mandelöl
  • Nachtkerzenöl
  • Squalan

Nicht verwenden solltest Du dagegen stark komedogene Öle, wie zum Beispiel Kokosöl, Mineralöl, Olivenöl oder Silikonöl.

Pflegeroutine mit natürlichen Inhaltsstoffen

Pflegeroutine mit natürlichen Inhaltsstoffen

Mit unserer Creme “The Good Night” erhältst Du besonders hautverträgliche Pflanzenextrakte, wie weiße Tonerde zur Porenverfeinerung, antimikrobielle Anis- und Levulinsäure, Vitamin E als Antioxidans und Jojoba-, Sonnenblumen- und Traubenkernöl, die die Talgproduktion Deiner Haut wirksam regulieren können. Unsere Creme “The Glow” wirkt aufgrund von Zink talgregulierend und feuchtigkeitsspendend mit Hyaluronsäure und Glycerin. Deiner Haut tut es besonders gut, wenn Du die Produkte mit einem entspannenden Pflegeritual verbindest und achtsam den wohligen Duft und die hautschmeichelnde Konsistenz der Cremes genießt. So kommt nicht nur Deine Haut, sondern auch Geist und Seele zur Ruhe.

Tipps zu beliebten Hausmittel gegen fettige Haut und Pickel im Gesicht

Manchmal helfen auch einfache Hausmittel gegen Hautprobleme wie fettige Gesichtshaut. Du kannst beispielsweise versuchen, ihr entgegenzuwirken mit: 

  • Gurkenwasser, das die Poren zusammenzieht, die Haut beruhigt und strafft und intensiv Feuchtigkeit spendet.
  • Naturjoghurt als Maske für ein natürliches Gleichgewicht der Fette in der Haut und gegen den fettigen Glanz.
  • Eine Maske aus Zitrone, Honig, Milch, Buttermilch oder Molke, die die Poren zusammenzieht.
  • Ein Dampfbad mit Salz oder Kamille zur Desinfektion der Haut und Befreiung der Poren.
  • Ein kühlendes Gel der Aloe Vera, die die durch Hitze angeregte Talgproduktion drosselt.
  • Eine Maske oder Reinigung mit absorbierender Tonerde, Mandel- oder Weizenkleie.
  • Grüntee als Toner, um die Talgproduktion zu verringern [1; 3]. 

Tipps zur Pflege von Innen: Das kannst Du zusätzlich gegen Deine fettige Haut tun

Neben einer aufmerksamen Pflege kannst Du der fettigen Haut auch von Innen entgegensteuern.  Hilfreich können beispielsweise sein: 


  • Regelmäßige Entspannungstrainings gegen Stress. 
  • Täglich ein Glas Wasser mit Apfelessig und Honig trinken.
  • Möglichst auf Weißmehl, Süßes, Fettiges (besonders gesättigte Fette und Transfette aus Milch und Fleisch) und Geschmacksverstärker verzichten und dafür mehr frisches Obst und Gemüse essen.
  • Tee aus Brennnesseln, Birkenblättern und Löwenzahn oder Grüntee.
  • Vitamine und Mineralstoffe, Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und Zink zur Hemmung der Talgproduktion und entzündlicher Vorgänge und zur Regulierung des Hautstoffwechsels  [2; 3; 4]. 

FAQ

Was hilft bei fettiger Haut im Gesicht?

Fettige Haut braucht Feuchtigkeit, damit der Talg auf der Haut gut abfließen kann und die Poren nicht mehr verstopfen. Feuchtigkeitsspendende Stoffe sind beispielsweise Hyaluronsäure, Glycerin oder Urea. Vitamin A in nicht zu hoher Dosierung kann die Verhornungen auf Deiner Haut lösen und die Talgproduktion regulieren. Gegen Hautunreinheiten und Entzündungen helfen Antioxidantien, wie Vitamin E oder Resveratrol und Zink. Nicht komedogene Öle, wie Mandel-, Jojobaöl oder Squalan können die Zusammensetzung der Fette in der Haut und die Talgproduktion regulieren.

Woher kommt fettige Haut im Gesicht?

Fettige Haut im Gesicht kommt durch eine Störung der Talgdrüsen (Überproduktion) zustande. Sie produzieren also zu viel Talg. Die Folge: Der Talg kann nicht mehr abfließen und die Poren verstopfen. In diesem Milieu können sich vor allem Bakterien hervorragend vermehren. Daher geht fettige Haut auch häufig mit Hautunreinheiten einher. Die Ursachen fettiger Haut bzw. für die Überproduktion können vielfältig sein, wie zum Beispiel Stress, Hormonschwankungen, Medikamente, eine erbliche Veranlagung oder auch der Stoffwechsel oder das Nervensystem.

Wie oft Gesicht waschen bei fettiger Haut?

Fettige Haut sollte schonend behandelt werden, damit die Fettproduktion nicht zusätzlich angeregt und entzündete Haut nicht gereizt wird. Zweimal täglich das Gesicht waschen reicht aus. Morgens genügt die Reinigung des Gesichtes mit lauwarmen Wasser. Wenn Du Make-up trägst, solltest Du Deine Haut abends mit einer auf Deinen Hauttypen angepassten, nicht allzu entfettenden Reinigung säubern. Reiniger auf Ölbasis entfernen Schmutz, Schweiß und Make-up auch in der Tiefe, reduzieren Verhornungen und regulieren die Talgproduktion. Der Reiniger sollte einen pH-Wert von 5,5 haben und frei von kritischen Zusatzstoffen sein. Nach der Reinigung kannst Du letzte Schmutzreste mit einem milden, tonisierenden Gesichtswasser entfernen und die Haut auf die nachfolgende Pflege vorbereiten.

Was kann man wegen fettiger Haut machen?

Wenn Du dauerhaft unter fettiger Haut an der T-Zone (Bereich vom Kinn über Nase bis zur Stirn) leidest, kannst Du die Ursache von Deinem Haus- oder Hautarzt abklären lassen. Eine professionelle Kosmetikerin hilft Dir, Deine Haut gründlich von Hautunreinheiten zu reinigen und Dich über geeignete Pflegeprodukte zu beraten. Sie wird Dich auch darin schulen, welche Pflegeroutinen günstig, und welche eher schädlich für Deine Haut sein können. Übermäßigen Talg, Pickeln und Entzündungen kannst Du mit geeigneten Bio-Ölen zu Leibe rücken. Sie eignen sich für die Reinigung und die anschließende Pflege, solange sie nicht komedogen sind.

Quellen:
  1. Dr. rer. nat. Nagel, Geraldine und Enz, Romina, Fettige Haut: Ursachen und Behandlung, 10.12.2021 in Onmeda More Info
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