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Kann CBD Nebenwirkungen hervorrufen – und wenn ja, welche?

17.11.21 5 min. lesezeit

Die Liste der möglichen positiven Wirkungen von CBD ist lang: Erste Studien legen einen möglichen Einsatz bei Nervosität über Schmerzen bis hin zu Epilepsie nahe.


Natürlich sind vor der Anwendung aber auch andere Fragen relevant: Hat CBD Nebenwirkungen? Sind von CBD Wechselwirkungen mit Medikamenten bekannt? Und warum sollten Schwangere und Stillende auf die Anwendung von CBD verzichten?


Was die WHO zu Nebenwirkungen von CBD sagt


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft CBD als grundsätzlich unbedenklich ein [1]. Sie argumentiert hierfür mit folgenden Punkten:

  • CBD wirkt nicht psychoaktiv.
  • CBD ist gut verträglich.
  • Es gibt keine Hinweise auf ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotential von CBD.


Nebenwirkungen von CBD: Eine Frage der Anwendung?

Selbstverständlich hängt das Auftreten potentieller Nebenwirkungen nicht zuletzt davon ab, welches Hanfprodukt wir wie und in welcher Dosierung anwenden.


Hanföl, das mitunter mit CBD-Öl verwechselt wird, enthält in der Regel weder CBD noch verursacht es Nebenwirkungen. Sofern es nicht ausdrücklich mit CBD oder einem anderen Cannabinoid versetzt wurde, handelt es sich bei Hanföl um ein Lebensmittel, welches wie andere Speiseöle verwendet wird. 


Was die Einnahme von CBD Öl angeht, sind in einigen Fällen geringe Nebenwirkungen bekannt. Bei den im nächsten Abschnitt genannten Begleiterscheinungen handelt es sich weitgehend um Effekte, die bei der oralen Gabe von CBD auftreten können.


Eine weitere Möglichkeit zur Anwendung sind CBD Cremes. Dazu sind uns, bis auf Kontaktallergien gegen die Cannabis-Pflanze, zu diesem Zeitpunkt keine Nebenwirkungen bekannt.


CBD Nebenwirkungen von A bis Z


Allergische Reaktionen

Manche Menschen reagieren allergisch auf die Cannabis-Pflanze oder auf ihre Pollen. Bei der Herstellung von Cannabis-Produkten wie CBD werden jedoch fast ausschließlich weibliche Pflanzen verwendet. Da diese wiederum keine Pollen produzieren, spielt zumindest Zweiteres bei CBD-Produkten in der Regel nur eine untergeordnete Rolle.


Augeninnendruck, erhöhter

Laut einer Studie an Mäusen könnte CBD den Augeninnendruck erhöhen [2]. Während die Mechanismen dahinter noch unklar sind, solltest Du vorsichtig sein, falls Du bereits unter einem erhöhten Augeninnendruck leidest, wie es zum Beispiel bei einem Glaukom häufig der Fall ist. 


Appetitlosigkeit

Manche Anwender berichten, dass CBD Nebenwirkungen in Form von vermindertem Appetit auslösen kann. In der Regel verschwindet dieser Effekt nach ein paar Stunden wieder.


In manchen Fällen kann der verminderte Appetit erwünscht sein, um so zum Beispiel gegen Übergewicht vorzugehen. Falls man dies nicht möchte, sollte man CBD äußerst sparsam dosieren, eine andere Darreichungsform ausprobieren oder die Anwendung insgesamt vermeiden.


Blutdrucksenkend

CBD wirkt potentiell gefäßerweiternd und damit blutdrucksenkend [3]. Was für die einen durchaus erwünscht sein mag, führt in manchen Fällen aber zu Schwindel oder Benommenheit. Falls Du ohnehin zu einem niedrigen Blutdruck neigst, solltest Du die Anwendung gegebenenfalls ärztlich absprechen.


Durchfall

Durchfall ist eine der häufigsten möglichen Nebenwirkungen von CBD [4]. Falls Du davon betroffen bist, könntest Du bei der nächsten Anwendung gegebenenfalls eine niedrigere Dosierung ausprobieren.


Müdigkeit

Auch Müdigkeit gilt als ein potentieller unerwünschter Nebeneffekt [4]. Während manche es gezielt als Einschlafhilfe verwenden, ist diese Wirkung je nach Situation natürlich nicht immer erwünscht. Finde am besten für Dich heraus, welche Wirkung CBD in der Regel auf Deinen Körper hat, um es entsprechend einsetzen zu können.


Schlaflosigkeit

Allgemein geht man davon aus, dass CBD eher müde als wach macht. Laut Erfahrungsberichten kann es in seltenen Fällen aber auch zum gegenteiligen Effekt führen. Die genaue Ursache hierfür ist noch unbekannt.

Solche scheinbar paradoxen Effekte sind übrigens gar nicht so ungewöhnlich: So gehören Kopfschmerzen zum Beispiel zu den offiziellen Nebenwirkungen von Aspirin.


Trockener Mund

Da das Cannabinoid einen Einfluss auf die Speichelbildung hat, wird als Nebenwirkung von CBD am häufigsten über einen trockenen Mund berichtet [5]. 


Falls Du diesen möglichen Effekt umgehen möchtest, kannst Du zu CBD Kapseln statt CBD Öl greifen. Auch die äußerliche Anwendung von Cannabidiol – wie zum Beispiel über eine CBD Creme oder ein CBD Gel – ist eine Möglichkeit.


CBD: Wechselwirkungen mit Medikamenten

Bekannt ist, dass bei der Anwendung von CBD Wechselwirkungen unter anderem mit folgenden Medikamenten auftreten können [6]:


  • dem Gerinnungshemmer Warfarin 
  • dem Herzrhythmus-Medikament Amiodaron
  • dem Schilddrüsenmedikament Levothyroxin
  • mehreren Medikamenten gegen Krampfanfälle, einschließlich Clobazam, Lamotrigin und Valproat.


Wer sollte CBD außerdem nicht anwenden?


Schwangeren und stillenden Frauen wird von der Anwendung von CBD abgeraten. Zum einen gibt es Anhaltspunkte, dass es einen Einfluss auf die Wehenbildung nehmen könnte [7]. Zum anderen lassen die Ergebnisse einer Tierstudie vermuten, dass CBD womöglich das Wachstum des Embryos beeinträchtigt [8].


Kontrovers ist die Frage, ob CBD sich schädigend auf die Leber auswirken könnte. Eine Studie mit Mäusen hatte hier vor einigen Jahren für Aufsehen gesorgt [9].


Kritiker der Studie argumentieren, dass die dabei angewandte Menge weit über der üblichen CBD Dosis lag – zumal es bei beinahe allen Wirkstoffen und Medikamenten eine Dosis gibt, die nicht überschritten werden sollte.


In Folge darauf wurde eine Untersuchung bei menschlichen Probanden durchgeführt. Dabei nahmen 839 Teilnehmer über die Dauer von mindestens 60 Tagen ein CBD Präparat ein und wurden in diesem Rahmen  sieben Monate lang beobachtet. Nach ersten Ergebnissen konnten die Wissenschaftler keine nennenswerten Nebenwirkungen von CBD auf die Leber feststellen [10]. 


Falls Du unter Vorerkrankungen der Leber leidest, empfehlen wir Dir dennoch eine ärztliche Absprache vor der Anwendung von CBD. 


Fazit: Welche Nebenwirkungen CBD haben kann

Schwangere und Stillende sollten CBD nicht anwenden, da Studien negative Effekte bei einer Schwangerschaft nahelegen und zur Stillzeit schlicht noch nicht genügend geforscht wurde. 


Wenn Du unter einer Leberkrankheit, erhöhtem Augeninnendruck oder anderen Vorerkrankungen leidest oder aber regelmäßig Medikamente nimmst, solltest Du eine mögliche Anwendung von CBD in jedem Fall vorher mit Deinem Arzt abklären.


Abgesehen davon wird CBD für die breite Bevölkerung aber als weitgehend sicher eingestuft. 


Von besonderer Wichtigkeit ist in jedem Fall die Qualität des CBD und womöglich weiterer enthaltener Inhaltsstoffe. Setze daher beim Kauf von CBD Cremes oder CBD Ölen immer auf Produkte, die hochwertig produziert wurden. So gehst Du sicher, dass zum Beispiel keine Verunreinigungen enthalten sind und die in Deutschland erlaubte Höchstgrenze an THC in jedem Fall eingehalten wird. 



Quelle: 

[1] CANNABIDIOL (CBD) Pre-Review Report Agenda Item 5.2
https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf


[2] CBD in marijuana may worsen glaucoma, raise eye pressure

https://www.sciencedaily.com/releases/2018/12/181217151537.htm#:~:text=A%20study%20has%20found%20that,may%20actually%20worsen%20the%20condition.


[3] A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5470879/


[4] An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5569602/


[5] A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6043845/


[6] CBD and other medications: Proceed with caution

https://www.health.harvard.edu/blog/cbd-and-other-medications-proceed-with-caution-2021011121743


[7] Effects of abnormal cannabidiol on oxytocin-induced myometrial contractility

https://rep.bioscientifica.com/view/journals/rep/139/4/783.xml


[8] Cannabinoids Exacerbate Alcohol Teratogenesis by a CB1-Hedgehog Interaction

https://www.nature.com/articles/s41598-019-52336-w


[9] Hepatotoxicity of a Cannabidiol-Rich Cannabis Extract in the Mouse Model

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6539990/


[10] VALIDCARE’S CLINICAL STUDY REPORTS PRELIMINARY RESULTS OF CBD LIVER SAFETY

https://validcare.com/press/validcares-clinical-study-reports-preliminary-results-of-cbd-liver-safety/



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